Was ist das Endocannabinoidsystem?

Das Endocannabinoid-System ist ein Teil des menschlichen Nervensystems. Es sind bisher zwei Rezeptoren bekannt, an denen Cannabinoide andocken: CB1 und CB2. An diesen Andockstellen docken die Cannabinoide an und lösen damit weitere Stoffwechselvorgänge aus. Das ist ein Erklärungsmodell warum Cannabinoide eine therapeutische Wirkung erzeugen können, daneben gibt aber auch noch anderen Interaktionsmöglichkeiten von Cannabinoiden mit dem menschlichen Körper. Während CB1 Rezeptoren hauptsächlich im neuronalen System zu finden sind (Gehirn, aber auch Darm) sind die CB2 Rezeptoren hauptsächlich auf Zellen des Immunsystems zu finden.

Die genaue Funktion des Endocannabinoidsystems ist noch nicht erforscht. Aus dem Verteilungsmuster der Rezeptoren CB1 und CB2 schließt die Wissenschaft, dass Cannabinoide, die an diese Rezeptoren andocken, eine Wirkung einerseits im neuronalen System (CB1) und in der Immunabwehr und Immunregulierung (CB2) haben. Die vielfältigen Wirkungen von Cannabinoiden, die beschrieben werden bewegen sich auch in den Bereichen neurologische Wirkung und immunologische Wirkung. 

Neurologische Wirkungen von Phytocannabinoiden sind: beruhigend, schlaffördernd, entspannend, angstlösend, antriebssteigernd, aber auch appetitanregend und übelkeitsunterdrückend. Immunologische Wirkungen von Phytocannabinoiden sind: entzündungshemmend, immunmodulierend. Daneben gibt es auch noch Wirkungen, die keiner der beiden Wirkungsgruppen zuordenbar sind, wie antibakteriell, antimykotisch.

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Das Endocannabinoid System hat seinen Namen von den Phytocannabinoiden erhalten, die in der Hanfpflanze vorkommen. Erst in den späten 1980er Jahren wurde dieses Endocannabinoid System des Menschen entdeck. Die vielfältigen therapeutischen aber auch berauschenden Wirkungen der Hanfpflanze waren schon viel länger bekannt, aber erst mit der Entdeckung des Endocannabinoid Systems lässt sich die Wirkung der Phytocannabinoide auf den menschlichen Körper erklären.

1992 hat man das erste Endocannabinoid entdeckt. Damit bezeichnet man Cannabinoide, die der menschliche Körper selber produziert und die an den Rezeptoren CB1 und CB2 des Endocannabinoid Systems andocken und eine physiologische Wirkung erzeugen. Dieses Endocannabinoid wird als Anandamid bezeichnet (Im Sanskrit steht das Wort Ananda für Glückseligkeit). Mittlerweile sind auch schon andere Endocannabinoide entdeckt worden. Auch für die Endocannabinoide gilt dasselbe, was für die Phytocannabinoide gilt: Ihre genaue Wirkweisen sind noch nicht bekannt.

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